19. Ansprache zur Eurythmie
Sie brauchen sich ja nur vorzustellen, meine sehr verehrten Anwesenden, dass, während wir sprechen, durch den Kehlkopf und seine Nachbarorgane fortwährend die Luft in wellige Bewegungen kommt. Und die Offenbarung dieser welligen Bewegungen ist ja das gehörte Wort. Diese welligen Bewegungen in ihrem Wesen geschaut, lassen sich übertragen auf den ganzen Menschen. Und so werden Sie gewissermaßen in den Darstellungen der Personen auf der Bühne sehen den ganzen Menschen als einen großen Kehlkopf, der in seinen einzelnen Gliedern dasjenige ausführt, sichtbarlich, was unsichtbar ausgeführt wird, wenn Sie dem Sprechen zuhören.
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GA 277b/1919-08-16/p010 · edition original