19. Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1919-08-16/p013 ·1919-08-16 · original (original)
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Der einzelne Mensch, wenn Sie ihn im Stehen sehen, was er da an Bewegungen ausführen kann, das ist ein umgestalteter großer Kehlkopf. Wenn aber der einzelne Mensch oder Menschengruppen im Raume hier auf der Bühne ihre Bewegungen ausführen, so offenbaren diese Bewegungen alles dasjenige, was unsere Sprache durchwärmt vom seelischen Gemüte aus, was als Enthusiasmus durch unsere Sprache dringen kann, was auch als Schmerz und Leid durch unsere Sprache dringen kann. Alle diese Nuancen des Seelischen, die durch die Sprache gehen, man kann sie durch diese Raumbewegungskunst zum Ausdrucke bringen.

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