19. Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1919-08-16/p020 ·1919-08-16 · original (original)
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Aber darauf beruht ja auch Goethes Gesinnung: In aller Kunst lassen wir mit Ausschaltung des Verstandes unmittelbar die innere Gesetzmäßigkeit und Harmonie der Natur wahrnehmen. Goethe drückt das einmal sehr schön aus, indem er sagt: Indem der Mensch auf den Gipfel der Natur gestellt ist, sieht er sich wiederum als eine ganze Natur an, nimmt Ordnung, Maß, Bedeutung, Harmonie zusammen, um sich endlich zur Produktion des Kunstwerkes zu erheben.

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