20. Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1919-08-17/p013 ·1919-08-17 · original (original)
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Daher kann es auch durchaus so sein, dass Sie jeden Eurythmisten etwa nur seine individuellen Möglichkeiten zum Ausdrucke bringen sehen - nichts Willkürliches. Das Gegenteil ist der Fall. Geradeso, wie wenn eine Beethovensonate von zwei Menschen auf dem Klavier vorgetragen wird, individuell Verschiedenes auftritt, aber die vorgetragene Sache dieselbe ist, so ist es, wenn zwei Menschen oder zwei Menschengruppen dasselbe eurythmisch zur Darstellung bringen. Es ist eine individuelle Auffassung darinnen, aber grundsätzlich geht es über jede Willkür hinaus - wie beim Musikalischen selbst.

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