Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-01-18/p006 ·1920-01-18 · original (original)
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Das können Sie aus dem Grunde, meine sehr verehrten Anwesenden, weil in der Tat jener gesetzmäßige Zusammenhang, der besteht zwischen dem, was in der hörbaren Sprache sich offenbart, und dem ganzen Wesen des Menschen gefunden werden kann, allerdings nur gefunden werden kann, wenn man tiefer in das eindringt, was ich hier nennen möchte: Goethe’sche Kunstanschauung, Goethe’sche künstlerische Gesinnung. Derjenige, der - um diesen Goethe’schen Ausdruck zu gebrauchen - mit sinnlich-übersinnlichem Schauen sich versetzen kann in das Wesen der menschlichen Form und der Bewegungen, welche in der menschlichen Form als Organismus veranlagt sind, der kann wissen, dass in der Kehlkopforganisation, wie diese Organisation zusammenhängt mit den Nachbarorganen, enthalten ist gewissermaßen eine Wiederholung alles desjenigen, was an Organen noch sonst im ganzen Menschen vorhanden ist, sodass diese Organisation auf die Bewegungen hintendiert.

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