Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-02-07/p014 ·1920-02-07 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Sie werden bei der Märchendichtung «Quellenwunder» sehen, wie eine Dichtung, die schon vom Ursprung aus eurythmisch gedacht ist - wenn auch in einem inneren Seelenrhythmus, der immer wieder und wieder zu demselben Motiv zurückkommt -, innerlich formt, jeden einzelnen Absatz innerlich formt, [so]dass dann tatsächlich auch die Formen des Eurythmischen wie selbstverständlich zu der Sache hinzugefügt werden können. - Aber es kann auch bei so etwas wie zum Beispiel Goethes Metamorphosengedicht, wo alles auf der Anschauung der plastischen Naturformen beruht, ganz besonders wie selbstverständlich alles in Eurythmie umgesetzt werden.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277b/1920-02-07/p014.json
Cite: GA 277b/1920-02-07/p014 · edition original