Ansprache zur Eurythmie
Dabei werden Sie sehen, dass wir genötigt sind, wenn wir dasjenige, was eurythmisch dargestellt wird auf der Bühne, durch Rezitation und Deklamation begleitet sein lassen, dass wir genötigt sind, wiederum zu den alten, besseren Formen der Rezitation und Deklamation zurückzugreifen, wie sie in einem weniger unkünstlerischen Zeitalter, als es das unsrige geworden ist, üblich waren, wo die Menschen heraus arbeiteten - nicht nur das alltägliche Handwerksleben, sondern auch fast alles künstlerische Auffassen von Natur und Welt- aus dem Rhythmus, aus dem Takt heraus. Man kann empfinden und fühlen, wie durchaus schon eine Eurythmie in primitiven Kulturen allem Künstlerischen zugrunde lag.
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GA 277b/1920-02-08/p014 · edition original