Ansprache zur Eurythmie
Dieses eigentlich künstlerische Empfinden ist heute ganz verloren gegangen. Wir wissen heute eigentlich nur wenig davon, dass in der Dichtung nur so viel Kunst ist, als Musikalisches in ihr ist oder als in ihr Takt, Rhythmus, Melodiöses anklingt - alles Wortwörtliche ist unkünstlerisch im Grunde genommen -, oder auch [davon, dass] das gestaltende Element schon bewegungsgestaltend zu denken [ist], so wie es uns übrigens in der Eurythmie vorgeführt wird.
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GA 277b/1920-02-08/p016 · edition original