Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-02-08/p020 ·1920-02-08 · original (original)
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Im zweiten Teil soll dann gezeigt werden, wie dasjenige eurythmisch dargestellt werden kann, was ich versucht habe als eine Art Gnomen- und Sylphen-Chor zu geben, um einmal zu zeigen, wie es notwendig ist - es ist das ein Teil aus einem meiner «Mysteriendramen» -, wenn man wirklich die Natur begreifen will, zu noch etwas anderem überzugehen als zu den abstrakten Vorstellungen, welche die heutige Erkenntnismethode allein liefert und die eigentlich viel zu arm [sind], um den ganzen Wesens- und Werde-Reichtum der Natur zu umfassen. Das klingt den meisten Menschen heute noch paradox, aber es wird im Laufe der Zeit eingesehen werden müssen, dass man mit den Verstandesabstraktionen, die dann in Naturgesetzen sich ausleben, das innere Weben und Wesen der Natur nicht erfassen kann.

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