Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-02-08/p021 ·1920-02-08 · original (original)
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Gewiss, so etwas ist heute in unserer eurythmischen Darbietung noch sehr, sehr unvollkommen dargestellt, wie es zum Beispiel da ist als Sylphen- und Gnomenchor. Aber man wird - anstelle des bloß abstrakten Vorstellens der Naturgesetze - die Dinge im lebendig Künstlerischen sehen, [man wird sehen,] dass sie sich dann auch darstellen lassen. Und so paradox es dem heutigen Menschen noch erscheint - namentlich dem wissenschaftlichen Menschen der heutigen Zeit -, dass man um des vollständigen Begreifens willen der Natur wird anstreben müssen, die abstrakten Vorstellungen umzuwandeln in künstlerische, bildhafte Auffassung des natürlichen und anderen Weltgeschehens, so wird das doch durchaus eintreten müssen.

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