Ansprache zur Eurythmie
Auf der anderen Seite hat man nun versucht, das unmittelbare menschliche Innenerlebnis zu geben, dasjenige, was der Mensch innerlich erlebt, möchte man sagen. Weil ich nicht in falsche, phantastische Mystik verfallen möchte, möchte ich [nicht] sagen, was der Mensch visionär erlebt, aber was der Mensch immer gemütsmäßig erlebt, ohne dass er es bis zu der abstrakten Klarheit des Gedankens hinauf verarbeitet. Etwas, was man eine Expression nennen kann, [das hat man nun versucht] wiederzugeben in der Farbe und in der Form.
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GA 277b/1920-02-22/p009 · edition original