{"corpus":"steiner","locus":"GA 277b/1920-02-22/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Dadurch sind Dinge herausgekommen, die für den, der die Sache artistisch betrachtet, außerordentlich interessant sind. Für denjenigen, der die Sache laienhaft oder dilettantisch betrachtet oder sie betrachtet nach dem gewöhnlichen Rezept, mit dem oftmals unkünstlerische Naturen das Künstlerische betrachten, indem sie sagen: Was bildet das ab? Was bedeutet das? — was das Allerunkünstlerischste ist —, bei solchen Leuten entstand dann das Gefühl, dass da mit solchen neueren Versuchen doch nichts erreicht sei, als dass irgendjemand, sagen wir ein innerlich befreiendes, erlösendes Gefühl durch das Mittel der Malerei zum Ausdrucke bringen will. Und was er dann auf die Leinwand malerisch bringt, na, das ist - sagen wir irgendwie ein aufgetakeltes Schiff oder es sind auf Stricke gehängte Wäschestücke oder dergleichen. Wie gesagt, derjenige, der diese Dinge nicht im rechten Lichte betrachtet, der fragt eben: Was bedeutet das? Er lässt sich nicht tragen von dem, was da ist, in das innere Erlebnis hinein. Und so hat man bis jetzt die Erfahrung machen müssen, dass auch da die künstlerischen Ausdrucksmittel, die Behandlung der Farben zum Beispiel in der Malerei, nicht ausreichen, um das innere Erlebnis unmittelbar zum Bilde zu runden, es hinzustellen als Bild.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1920-02-22","location":null,"word_count":191,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1920-02-22/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1920-02-22/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277b/1920-02-22/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}