{"corpus":"steiner","locus":"GA 277b/1920-02-22/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Ich darf dabei den Goethe’schen Ausdruck gebrauchen: sinnlichübersinnliches Schauen. Wer in der Lage ist, dieses sinnlich-übersinnliche Schauen anzuwenden, der kann studieren, in welchen Bewegungstendenzen der Kehlkopf und seine Nachbarorgane - also ein einzelnes Organsystem des menschlichen Organismus - bei der gewöhnlichen gehörten Tonsprache oder beim Gesang in Tätigkeit versetzt wird. Und man kann dann, so wie Goethe in der ganzen Pflanze nur ein kompliziertes Blatt sieht, man kann dann in dem ganzen Menschen etwas sehen, was nur eine Metamorphose, ein metamorphosiertes Kehlkopforgan ist. Nur muss man diese Dinge nicht gefühlsmäßig abstrakt betrachten, ideell betrachten, sondern eben gerade mit künstlerischem Gefühl durchziehen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1920-02-22","location":null,"word_count":101,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1920-02-22/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1920-02-22/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277b/1920-02-22/p012","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}