Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-02-22/p016 ·1920-02-22 · original (original)
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Daher müssen Sie auch dasjenige, was wir wirklich nur als einen Anfang zunächst bieten können, mit einer gewissen Nachsicht aufnehmen. Es werden ja wohl diejenigen, die schon öfter unsere Darbietungen geschen haben, vielleicht vor Monaten schon, dasjenige, was wir heute bieten können - die es heute wieder sehen, die werden sich sagen können, wie wir gestrebt haben, in den letzten Monaten gerade etwas vorwärts zu kommen. Also wir sind mit dieser eurythmischen Kunst durchaus erst im Anfange. Und bei diesem Anfange werden Sie zu berücksichtigen haben, dass überall, wenn versucht ist - namentlich, wo heute schon die Form, die wir nun in die Eurythmie hineinbringen, wo diese Formen in Angriff genommen worden sind -, da werden Sie sehen, dass überall das gedankliche Element ausgeschlossen ist, dass unmittelbar die Formen empfunden werden. Und zwar nicht so, wie sie als Gebärdenformen empfunden werden, sondern wie sie als Ausdrucksformen empfunden werden für den inneren Rhythmus, für das Musikalische und Plastische der Dichtung selber.

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