Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-03-27/p011 ·1920-03-27 · original (original)
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Aber man muss das Wahre ja doch aussprechen, und man muss nicht zurückscheuen, sich nicht zurückhalten lassen, dasjenige, was den Menschen mehr angeht, auch wirklich in die Praxis umzusetzen. Wenn auch viele Vorurteile hervorgerufen werden für das Eingewöhntsein in dasjenige, was ja durch lange Zeiten sich gerade in unserer pädagogischen Kunst und auch in unseren Volksbildungen, Volksentwicklungskunst so eingenistet hat wie das gewöhnliche physiologische Turnen. Dieses physiologische Turnen beruht ja gerade im Wesentlichen darauf, dass es ausgeht von dem menschlichen Leib und dass es den menschlichen Leib in solche Bewegungen, Stellungen, Handhabungen bringt, welche eben der Physiologie und ihren Forderungen entsprechen.

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