Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-04-04/p010 ·1920-04-04 · original (original)
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Aber wie in jeder Kunst umso weniger wirklich Künstlerisches vorhanden ist, je mehr Ideelles gedankenmäßig in sie einfließt, so ist eigentlich auch in dem, was dichterisch dargeboten wird, umso weniger wirklich Künstlerisches, als der Gedanke - der ja ein prosaisches Element ist - einfließt in dieses Künstlerische. Das eigentlich Dichterische ist im Willenselement gegeben, das sich eben auslebt in Rhythmus und Takt, in der ganzen Formung, das sich auch auslebt in den Bildern, die zugrunde liegen.

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