Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-04-04/p011 ·1920-04-04 · original (original)
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Nun handelt es sich gerade bei der Eurythmie darum, abzustreifen dasjenige, was Gedankenelement ist. Es kommt dann zur Geltung in der die Eurythmie begleitenden Rezitation, die aber auch in einer besonderen Weise für die Eurythmie gestaltet werden muss, wie ich gleich erwähnen werde. Dagegen in den Bewegungen der Eurythmie selber wird man abstreifen alles Gedankenmäßige. Der ganze Mensch [wird] zum Subjekt des Ausdruckes gemacht: Alles dasjenige, was an Bewegungen, als stumme Sprache sich vollzieht, ist der Ausdruck jetzt nicht der Gedanken, sondern des Willenselementes, das sich durch den ganzen Menschen - namentlich durch alles dasjenige, was zusammenhängt, was sich eingliedert auch in das rhythmische System, in das Herzsystem und so weiter —, was da zum Ausdrucke kommt.

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