Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-04-17/p016 ·1920-04-17 · original (original)
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Deshalb wird schon diese eurythmische Kunst soweit kommen, dass sie sich als eine vollberechtigte Kunst neben ihre anderen, älteren Schwestern wird hinstellen können, die ja das Alter vor ihr voraushaben. Sie aber hat, wie ich meine, das vor den anderen, älteren Künsten voraus, dass sie sich wirklich all dessen, was in der menschlichen Organisation selber veranlagt liegt als Ausdrucksmittel, sich all dessen auch zu bedienen. Und es ist immerhin doch richtig, was Goethe gesagt hat: Dass, wenn «der Mensch an den Gipfel der Natur gestellt ist, so sieht er sich wieder als eine ganze Natur an, die in sich abermals einen Gipfel hervorzubringen hat. Dazu steigert er sich, indem er sich mit allen Vollkommenheiten und Tugenden durchdringt, Wahl, Ordnung, Harmonie und Bedeutung aufruft und sich endlich

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