Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-04-18/p012 ·1920-04-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Gerade diese eurythmische Kunst zeigt, wie der Mensch, wenn er als Ausdrucksmittel benutzt wird, selbst vollkommenster Ausdruck sein kann. Goethe ist es wieder, der da sagt: «Wem die Natur [ihr offenbares Geheimnis zu enthüllen anfängt, der empfindet eine unwiderstehliche Sehnsucht nach ihrer würdigsten Auslegerin,] der Kunst.» Und die Kunst, wenn sie den Menschen selbst als Instrument gebraucht, sie befriedigt das, was Goethe so schön in seinem Künstlerbuch über Winckelmann sagt: Indem der Mensch [auf den Gipfel der Natur gestellt ist, bringt er in sich selbst wiederum einen Gipfel hervor, nimmt Maß, Harmonie und Bedeutung zusammen und erhebt sich zum Schlusse zum Kunstwerk].

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277b/1920-04-18/p012.json
Cite: GA 277b/1920-04-18/p012 · edition original