Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-07-11/p004 ·1920-07-11 · original (original)
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Meine sehr verehrten Anwesenden! Die eurythmische Kunst, von der wir Ihnen auch heute hier eine kleine Probe vorführen wollen, versucht anders als gewisse Nach Louise van Blommestein KSaG, M.4761 barkünste, die man leicht damit verwechseln kann - Tanzkünste oder sonstige mimische Künste -, anders als diese vorzudringen in einer gewissen Weise zu den Quellen des menschlichen künstlerischen Schaffens überhaupt. Sie sucht dies zu erreichen durch ganz besondere Kunstmittel. Und weil darüber notwendig ist, einige Worte zu sagen, damit das Wesen dieser künstlerischen Richtung ins Auge gefasst werden könne, sende ich diese Worte voraus - nicht etwa um die Vorstellung selbst zu erklären, was natürlich ein unkünstlerisches Unternehmen wäre. Denn Kunst muss durchaus durch sich selbst für den unmittelbaren Eindruck sprechen.

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