{"corpus":"steiner","locus":"GA 277b/1920-08-15/p008","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Was nun Goethe angewendet hat auf die Gestalt des Pflanzlichen, später auch ausgedehnt hat auf die Gestalt des Tierischen, hier soll es verwendet werden - aber allerdings ins Künstlerische heraufgehoben - zur eurythmischen Kunst. Vom Erkennen baut ja auch Goethe eine Brücke zum Können, zum künstlerischen Können. Und ein schönes Wort ist von Goethe, das eigentlich in jede künstlerische Gesinnung aufgenommen werden müsste: Wem die Natur ihr offenbares Geheimnis zu enthüllen beginnt, der sehnt sich nach ihrer würdigsten Auslegerin, der Kunst. - Damit rückt Goethe an wahres Erkennen, das nicht in Abstraktionen lebt, sondern das im unmittelbaren Anschauen lebt, das künstlerische Schaffen heran.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1920-08-15","location":null,"word_count":103,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1920-08-15/p008","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1920-08-15/p008"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277b/1920-08-15/p008","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}