Ansprache zur Eurythmie

GA 277b/1920-08-15/p017 ·1920-08-15 · original (original)
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So werden Sie heute auch neben dem Übrigen, was das Künstlerische der Eurythmie zeigt, noch etwas von Kindern dargestellt sehen. Es ist das nur als eine Probe aufzufassen, wie Eurythmie in pädagogisch-didaktischer Weise auf das Kind wirken kann. Bei alledem aber darf ich auch heute wieder um Ihre Nachsicht bitten aus dem Grunde, weil es ja ganz ernsthaftig gemeint ist, dass wir selbst die strengsten Kritiker sind dieser unserer Anfänge, vielleicht des Versuchs unserer Anfänge in unserer eurythmischen Kunst und eurythmischen Didaktik. Sie werden weiter ausgebildet werden müssen, vielleicht sogar durch andere, denn es bedarf einer langen Entwicklung, wie andere Künste auch; dann aber wird diese eurythmische Kunst — das muss als Aussicht derjenige haben, der sich mit ihr ernstlich beschäftigt —, dann wird sie in würdiger Weise neben die älteren Schwesterkünste, die längere Zeit gehabt haben, auf die Menschen zu wirken, sich auch hinstellen können.

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