8. Ansprache zur Eurythmie
Zur Architektur tragen wir unser Gleichmaß und Proportionalitätsverhältnisse in die Außenwelt. Für den Gesang tragen wir dasjenige, was an Gleichmaß in der Außenwelt existiert, in uns hinein und bringen es durch unsern eigenen Leib, durch einen Teil unseres Leibes bis zu einer Art Echo der stummen Natur. Und ein Ast davon ist dasjenige, was wir in der Sprache, insbesondere im Metrum, im Rhythmus der Sprache und so weiter ertönen lassen in der Deklamation, Rezitation.
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GA 277c/1920-10-17/p012 · edition original