{"corpus":"steiner","locus":"GA 277c/1920-10-17/p013","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Aber bei all dem ist es unser ätherischer Leib, der gewissermaßen in sich ruhend bleibt, aber Teile von sich - also sein Inneres - zu einem Widerklang des natürlichen Geschehens macht. In dem Augenblicke aber, wo wir die Naturgeheimnisse, ich möchte sagen tiefer in uns einströmen lassen, als das beim Gesang und bei der Deklamation der Fall ist, dann werden wir die Sprach- und Gesangorgane durchströmen lassen, in die ganze Leibesorganisation dasjenige [strömen lassen], was in der äußeren Natur ist. Dann fühlt sich der Mensch nicht so, dass er hält gewissermaßen - wie beim Singen oder Deklamieren - dasjenige, was er als Echo der Natur ertönen lässt, sondern er fühlt sich so, dass er dasjenige, was er der Natur an Geheimnissen ablauscht, gleich wieder selbst in Bewegung überführt. Sodass der Mensch zwar das Instrument ist, um die bewegte oder symmetrische oder proportionierte Übernatur zur Darstellung zu bringen, aber gleich wieder geht er in die Natur über, er behält das nicht, was er von Gesang oder Musik aufnimmt in sich, sondern geht gleich in die äußere Natur über. Der Mensch ist ganz selbstlos, physisch selbstlos. Er wird zu einem Werkzeuge desjenigen, was die Geheimnisse der Natur selber sind, wenn er eurythmisiert.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"8. Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1920-10-17","location":null,"word_count":200,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277c/1920-10-17/p013","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277c/1920-10-17/p013"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277c/1920-10-17/p013","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 277/1920-10-17","ga":"277","lecture":"1920-10-17","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}