8. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1920-10-17/p020 ·1920-10-17 · original (original)
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Aber das ist alles natürlich im Anfange, und es muss weiter ausgebildet werden, entweder noch durch uns, aber wahrscheinlich durch andere, denn es bedarf sehr viel, um das zu vervollkommnen, was heute erst ein Anfang ist. Wenn es aber dann vervollkommnet sein wird bis zu einer gewissen Stufe, dann wird man schon sehen, dass diese Eurythmie, die hier aus Goethe’schem Kunstsinn und Kunstgesinnung — wie alles andere, was von hier ausgeht - ausgebildet ist, dass diese Eurythmie sich als eine vollberechtigte jüngere Kunst neben die anderen Schwesterkünste wird hinstellen können. Auch diese Schwesterkünste mussten erst nach und nach im Laufe der Menschheitsentwickelung sich ihre Position erobern. Eurythmie wird, wenn sich manche einseitigen Vorurteile beziehungsweise Vorempfindungen erst abgestreift haben werden, Eurythmie wird sich diese Position schon auch neben den anderen Künsten in der Zukunft erobern.

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