21. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-01-30/p017 ·1921-01-30 · original (original)
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Sie werden aber heute außer den Darbietungen der künstlerischen Eurythmie auch Kinderdarstellungen sehen. Und da möchte ich noch auf ein anderes Element hinweisen. Es gibt ja noch ein Drittes, das Therapeutisch-Hygienische. Das zu besprechen, gehört jetzt nicht hierher, aber das Zweite. Ich möchte darauf hinweisen: In der von Emil Molt begründeten, von mir geleiteten Waldorfschule haben wir etwas wie ein beseeltes Turnen, [wir haben] die Eurythmie als einen obligaten Lehrgegenstand in den Unterricht eingeführt. Und wir können wahrhaftig sagen - der Unterricht dauert jetzt schon etwas länger als ein Jahr —, dass es wirklich so ist, wie man erwarten musste: dieser Lehrgegenstand wird als etwas von den Kindern empfunden, was sie ganz gefühlsmäßig als aus der menschlichen Natur hervorquellend empfinden und erleben. Sodass die Kinder fühlen: Der Körper will in solche Bewegungen hinein, wie sie in der Eurythmie ausgeführt werden.

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