28. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-04-03/p008 ·1921-04-03 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Man kann durchaus sagen: Dadurch wird der ganze Mensch so auf die Bühne gebracht, wie wenn er ein bewegter Kehlkopf als Ganzes wäre. Und nur derjenige, welcher im Grunde genommen doch nicht die rechte Freude und die rechte Empfindung für das Künstlerische hat, kann etwas haben gegen eine solche Erweiterung des Künstlerischen. Es wird gerade dadurch die Möglichkeit gegeben, dass, was auf der einen Seite durch die Dichtung zum Ausdrucke kommt, auf der anderen Seite durch die Musik, das in dieser bewegten Sprache ‚oder in den bewegten Gesange zur Offenbarung kommen zu lassen. Dadurch wird gerade dasjenige, was, ich möchte sagen in der Musik und in der Sprache das ist, was die beiden menschlichen Inhalte überführt in die künstlerische Form, das wird gerade in besonderer Weise möglich auszudrücken in dieser sichtbaren Sprache oder in diesem sichtbaren Gesange.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277c/1921-04-03/p008.json
Cite: GA 277c/1921-04-03/p008 · edition original