28. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-04-03/p014 ·1921-04-03 · original (original)
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Und so können wir auch alles dasjenige, was im Menschen geoffenbart ist, eigentlich nur voll erfassen, wenn wir es in seinem Übergang in die Bewegung begreifen, wenn man so an den Menschen herantritt und ihn begreift, wie seine Gestalt aus der Bewegung, aus der zur Ruhe gekommenen Bewegung ersteht, wie auf der anderen Seite die Gestalt überall übergehen will, sich erweitern will, ausfließen will in die Bewegung. Dann hat man dasjenige vor sich, was am ganzen Menschen ausdrückt dasselbe, was an innerem Klang, ich möchte sagen der Möglichkeit nach, der Idealität nach, um im Goethe’schen Sinne zu sprechen, in der Sprache und im Gesange lebt. Und so kann durch den bewegten Menschen dasselbe hingestellt werden wie durch Sprache und Gesang.

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