33. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-05-05/p009 ·1921-05-05 · original (original)
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Nun kann man sagen: Dennoch ist auch - namentlich in den Ursprachen ist das deutlich wahrzunehmen - im Menschen vorhanden eine gewisse Fähigkeit, innerlich mitzuerleben mit dem Laute, mit dem Tone selber. Indem man musikalisch-gesanglich übt, zieht man sich vom Laut zurück zum bloßen Tone. Und es frägt sich: Wie kann man dasjenige, was nun nicht aus der Außenwelt für die Sprache fließt und den Ton, den Laut ertötet, ihn ins Grammatische hineindrängt — wie kann man dasjenige, was der Mensch erlebt am Laute, was er von innen heraus am Laute umgestalten will, wie kann man das zur äußeren Offenbarung bringen?

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