33. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-05-05/p010 ·1921-05-05 · original (original)
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Es ist ganz zweifellos, dass man dasjenige, was der Dichter nur auf halbem Wege finden kann, nämlich dieses Mit-der-Sprache-zu-ihremkünstlerischen-Element-Zurückkehren, dass man das auch anschaulich machen kann. Und das gelingt in der Tat durch dasjenige, was mit der Eurythmie versucht ist. Da gelingt in der Tat dasjenige, wozu das Musikalische allein noch nicht genügen kann, zur Offenbarung zu bringen, nämlich das Emotionelle, das willensmäßige Erleben des Menschen im Ton selber, im Laut selber, das Erleben desjenigen, was schon ganz abgeblasst, hingeschwunden ist an dem grammatikalisch-prosaischen Behandeln der Sprache; sodass in der Tat das eigentlich Dichterische eines Gedichtes in einer solchen sichtbaren Sprache, wie es die Eurythmie ist, ganz besonders zum Ausdrucke kommen kann.

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