{"corpus":"steiner","locus":"GA 277c/1921-05-05/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Und so kann in der Tat, indem man beobachtet, was in der Sprache lebt als willensmäßiges Element, indem man das aus der menschlichen Gestalt ganz gesetzmäßig herausholen kann, kann man eine sichtbare Sprache schaffen, die sich an die äußere menschliche Gestalt so unmittelbar anlehnt, wie sich, ich möchte sagen die Zungen-, die Gaumen-, die Lippenbewegung anlehnen an dasjenige, was aus Kopf und Herz fließt bei der gewöhnlichen Sprache. Und ein solches geschieht eben bei der Eurythmie. Man hat es bei der Eurythmie mit einer sichtbaren Sprache zu tun, die durch ihr besonderes Wesen das zum Ausdrucke bringen kann, was bei dem Dichter aus dem ganzen Wesen des Menschen herausfließt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"33. Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1921-05-05","location":null,"word_count":109,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277c/1921-05-05/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277c/1921-05-05/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277c/1921-05-05/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}