33. Ansprache zur Eurythmie
Ich möchte sagen: In dieser Eurythmie wird die menschliche Gestalt in die beseelte Bewegung übergeführt so, wie das Ebenmäßige des ganzen Menschen in der ruhenden menschlichen Gestalt lebt. Der Mensch selber macht sich also zum Werkzeuge desjenigen, was er seelisch erlebt durch die kunstvoll eurythmisch gestaltete Bewegung. Und wie er selbst in seiner ruhenden Gestalt ein Ausdruck seines ganzen Wesens ist, so hat man also in der Eurythmie ein Mittel, um dasjenige vor das Auge hinzustellen, was in der Dichtung drinnen liegt.
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GA 277c/1921-05-05/p012 · edition original