33. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-05-05/p018 ·1921-05-05 · original (original)
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Solches ist in der Szene, die heute zur Darstellung kommen soll und in welcher besonders das eurythmische Ausdrucksmittel verwendet wird, der Fall. Da wird dargestellt, wie dieser Johannes solche inneren seelischen Vorgänge durchmacht. Aber es würde nur ein blasses Bild geben, wenn man sie etwa Johannes aussprechen ließe oder wenn man sie symbolisch gar darstellen würde. Das ist ja nicht wirkliche Kunst, sondern man muss konkret-bildhaft die Dinge sehen, muss ins Konkret-Bildhafte gehen, sodass dasjenige, was sich abspielt zwischen Maria und den Seelenkräften - die als wirkliche Geistmächte auftreten, nicht bloß als Naturmächte, sondern als wirkliche geistige Mächte - eine Offenbarung desjenigen [ist], was geistig wirklich vorhanden ist. So wird dann die Darstellung etwas, was den Menschen wirklich angeht, was in den Menschen hineinspielt aus der geistigen Welt, wie der Erdmagnetismus in die Magnetnadel hineinspielt.

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