33. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-05-05/p020 ·1921-05-05 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Eine Folge davon, dass das eigentlich Dichterische-Künstlerische durch die Eurythmie herausgefordert wird, ist dann das, dass auch die Rezitation oder Deklamation abkommen muss von demjenigen, was man heute in unserem unkünstlerischen Zeitalter als Rezitationskunst besonders schätzt. Heute tendiert eigentlich alles Rezitatorische oder Deklamatorische darauf hin, das prosaische Element, also das unkünstlerische Element im Gedicht besonders zu pointieren. Man findet das äußerlich [künstlerisch?]. Hier aber muss zurückgegangen werden auf die eigentliche Gestaltung, die der Dichter gibt nach Rhythmus, Takt, Reim, Bildlichkeit und so weiter.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277c/1921-05-05/p020.json
Cite: GA 277c/1921-05-05/p020 · edition original