33. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-05-05/p027 ·1921-05-05 · original (original)
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Und eine Kunst muss entstehen, wenn der Mensch sich selber als Ausdrucksmittel nimmt für dasjenige, was er seelisch und geistig erlebt. Das, meine sehr verehrten Anwesenden, wollte ich vorausschicken. Ich möchte nur, wie ich das immer vor diesen Vorstellungen tue, die verehrten Zuschauer um Nachsicht bitten; denn wir wissen, dass dasjenige, was Eurythmie genannt werden kann, heute noch eine Art Ideal ist, dass wir erst am Anfange stehen mit dem, was Eurythmie werden soll. Aber wir wissen auch, was an Entwicklungsmöglichkeiten der Eurythmie in diesem Streben nach einer eurythmischen Kunst liegt, die weiter und immer weiter ausgebildet werden können, soweit, dass tatsächlich diese Darstellung in sichtbarer Sprache einmal als eine würdige jüngere Kunst sich wird hinstellen können neben die älteren, anerkannten und zur Geltung gekommenen Kunstformen.

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