45. Ansprache zur Eurythmie
So, wie aber der Mensch an das Geistige sich verliert in dem Sprechen oder auch in dem Singen, so verliert er sich in das Natürliche, wenn er in die Pantomime, in den Tanz übergeht. Auch da hört das ästhetische Gewissen auf. Und es tritt etwas ein, was zuletzt, wenn Pantomimisches gerade immer mehr und mehr nach der einen Seite zu [etwas] zu einer gewissen Vollkommenheit ausgearbeitet an dem Menschen erscheinen lässt, wie wenn er von Drähten gezogen würde, also eingegliedert würde in ein unmenschliches oder außermenschliches System.
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GA 277c/1921-08-14/p014 · edition original