52. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-10-16/p009 ·1921-10-16 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und man kann vielleicht auf die folgende Art von dem Eurythmischen sich eine Vorstellung machen. Man denke sich einen zuhörenden Menschen. Im Grunde genommen wirkt die Rede, Wort, der Gesang auf den zuhörenden Menschen so, dass er ihn ganz ergreift. Der zuhörende Mensch bleibt ruhig, aber man möchte sagen: In ihm vollzieht sich fortwährend etwas, was er eigentlich in Ruhe zu halten hat. Er möchte begleiten mit seiner Gebärde, Bewegungen — namentlich seiner Arme und Hände -, dasjenige, was er hört. Und die innere Bewegung, die beim Anhören des Lautlichen oder des Gesanglichen stattfindet, die ruht eben zum großen Teil darauf, dass gewisse, eigentlich unbewusst gewollte Bewegungen aufgehalten werden.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277c/1921-10-16/p009.json
Cite: GA 277c/1921-10-16/p009 · edition original