{"corpus":"steiner","locus":"GA 277c/1921-10-16/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Man sieht eine Sprache oder aber man hört das durch Bewegungen Gesungene in demjenigen, was eurythmisch dargeboten wird. Daher kann eurythmisiert werden als Parallelerscheinung zu Rezitation oder Deklamation, oder es kann auch zu Musikalischem eurythmisiert werden. Man kann ebenso durch diese Bewegungen singen, wie man durch den Ton singen kann. Nur zeigt sich in der Tat, dass durch diese eurythmisch sichtbare Sprache gerade die tieferen Untergründe einer Dichtung erst voll zum Ausdrucke kommen. Das Vollmenschliche kommt zum Ausdrucke, während durch den Ton oder durch den Laut eigentlich nur ein Partiell-Menschliches sich wirklich offenbaren kann.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"52. Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1921-10-16","location":null,"word_count":94,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277c/1921-10-16/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277c/1921-10-16/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277c/1921-10-16/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}