52. Ansprache zur Eurythmie
Und wenn man hinunterdringt in dasjenige, was einem Gedichte aus dem Gesetze heraus zugrunde liegt, dann wird man eben finden, dass man nicht ablehnen sollte so etwas wie die sichtbare Sprache der Eurythmie, sondern es im Gegenteil aufnehmen sollte als die Möglichkeit einer Erweiterung der Kunstgebiete. Das muss gesagt werden, wenn etwa eingewendet wird, es sei etwas Verkünsteltes oder dergleichen. In der Eurythmie müsste derjenige, der wirklich offenes Herz und gesunde Sinne für Künstlerisches hat, Freude haben, nicht Ablehnung gegen jede Erweiterung unserer künstlerischen Gebiete.
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GA 277c/1921-10-16/p015 · edition original