Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-12-31/p011 ·1921-12-31 · original (original)
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Diese «Mysteriendramen» dürfen ja durchaus nicht als irgendwelche symbolisierten Seelen- oder Geistesvorgänge genommen werden in einer abstrakten Weise: Bei ihnen ist wirklich alles unmittelbar so angeschaut, wie cs dasteht. Und es ist, wenn ich mich des Ausdrucks bedienen darf - trotzdem es überall hinaufführt in die übersinnliche Welt - bildhaft, bühnenmäßig gedacht. Daher ist eigentlich in diesen «Mysteriendramen» an denjenigen Stellen, wo der Mensch sich hinauferhebt ins Übersinnliche, schon durchaus bei der Konzeption das Eurythmisch-Künstlerische mitempfunden - und der eurythmische Ausdruck kann sich da wie etwas Selbstverständliches offenbaren.

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