Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1922-08-23/p008 ·1922-08-23 · original (original)
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Der eurythmisierende Mensch ist so, dass es bei ihm auf das spezielle Gesicht nicht ankommt. Es kommt nicht darauf an. Es ist natürlich so, dass von selbst bei einem gesunden Eurythmisierenden nicht zu einer freudigen Bewegung ein griesgrämiges Gesicht gemacht wird, aber das ist ja sonst auch, wenn man spricht, der Fall. Aber eine Physiognomie des Gesichtes, die nicht eurythmisch ist, die wird nicht angestrebt. Zum Beispiel: Es kann einer eine «-Bewegung dadurch machen, dass er die Augenachse nach außen hält. Das ist eurythmisch, das geht. Aber es geht nicht, dass irgendeiner, so wie es in der mimischen Kunst ist, besondere Kinkerlitzchen - so sagt man im Deutschen — mit den Augen macht und das sieht aus wie eine Grimasse, was man oftmals verlangt als einen besonderen mimischen Ausdruck des Gesichtes. Es muss am Eurythmisierenden alles eurythmisch sein.

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