Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1922-11-05/p006 ·1922-11-05 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Sie werden sehen, meine sehr verehrten Anwesenden, in unseren eurythmischen Versuchen auf der Bühne den bewegten einzelnen Menschen oder bewegte Menschengruppen. Man kann also zunächst dasjenige, was in dieser Weise zum Ausdruck kommt, ansprechen als künstlerische Geste, etwas, was einen vielleicht erinnert an die mimische, pantomimische Kunst oder auch an Tanzartiges. Das alles will aber Eurythmie nicht sein, und man sollte sie nicht mit diesen Nachbarkünsten - gegen die gewiss hier nichts kritisch eingewendet werden soll - verwechseln. Sie will arbeiten aus heute noch ungewohnten, neu zu erschließenden künstlerischen Quellen, und sie will sich ebenso einer heute noch ungewohnten, neu zu erschließenden künstlerischen Formensprache bedienen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277c/1922-11-05/p006.json
Cite: GA 277c/1922-11-05/p006 · edition original