Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1922-11-05/p007 ·1922-11-05 · original (original)
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Dasjenige, was an gestenartigen Bewegungen - insbesondere für die ausdrucksvollsten Organe des Menschen, durch die Arme und Hände, aber auch durch den ganzen Menschen, durch Menschengruppen - zur Darstellung kommt, das ist eine wirklich sichtbare Sprache. Von demjenigen, was man sonst wohl hat als Mimisches, Pantomimisches oder Tanzartiges, von dem könnte man sagen, dass es sich zu dieser eurythmischen Bewegungskunst verhält wie das unartikulierte Lallen des Kindes etwa sich zu der ausgebildeten Lautsprache oder dem ausgebildeten Gesang verhält. Denn in der Tat sind die Bewegungen, welche hier als eurythmische ausgeführt werden, sorgfältig aus der menschlichen Organisation herausgeholt.

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