Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1922-11-05/p021 ·1922-11-05 · original (original)
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Dann aber erlebt er außerdem noch, indem er sich klar macht in diesem Momente, was er alles an Erlebnissen gehabt hat durch seinen Freund Strader, durch seinen Freund Capesius, durch seinen Lehrer Benediktus, durch seine lehrende Freundin Maria - alles, was er dadurch im Laufe des Lebens durchgemacht hat, das tritt noch einmal vor seine Seele in dieser bestimmten Weise, wie das auf der Bühne hier zur Darstellung kommen wird. Aber gerade dadurch, dass dies im Inneren des seelischen Wesens rumort und kraftet, gerade dadurch erlebt er seinen Doppelgänger, dadurch erlebt er aber auch wie eine objektive Gestalt seine eigene Jugend. Der Geist von Johannes Thomasius’ Jugend tritt, ich möchte sagen wie ein zweiter Doppelgänger vor ihn hin. Beides also Gestalten aus dem geistigen Gebiete, das der Mensch erleben kann, wenn er seine Seele dazu hingibt.

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