Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1922-11-05/p022 ·1922-11-05 · original (original)
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Damit aber der Mensch etwas erleben kann, muss er genügend vorbereitet sein dazu. Daher sagt man, er muss nun durch die Schwelle schreiten, muss vor dem Hüter der Schwelle stehen. Der Hüter tritt durch eine fernere Gestalt auf. Er zeigt, wie man im Innerlichen sich stark und mächtig machen muss, damit man die Schwelle überschreiten kann, um so etwas zu erleben in seiner Wirklichkeit wie diesen Doppelgänger, wie diesen Geist von Johannes Jugend. Und noch eine andere Gestalt tritt auf. Das ist diejenige Gestalt, die ich Ahriman nenne. Alles dasjenige, was den Menschen unter sich hinunterhält, gewissermaßen was intellektuell materialistisch, was ihn philiströs macht, was ihn zu Gedanken verurteilt statt zu einem vollmenschlichen Erfassen der Wirklichkeit, diese Gestalt tritt als ein übersinnliches Erlebnis an Thomasius hin. Zuletzt noch treten Benediktus und Maria auf, die er früher kennengelernt hat und die jetzt gewissermaßen in einem Spiegelbild in der geistigen Welt ihm wieder erscheinen.

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