Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1922-11-05/p023 ·1922-11-05 · original (original)
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Das alles sind innerliche Erlebnisse, die der Mensch durchmacht, nicht naturalistische Bühnenerlebnisse, obwohl keine Allegorie und Symbole. Aber gerade wenn man so etwas darstellen will und wenn namentlich - wie diese Dramen - die Sache schon eurythmisch gedacht ist, dann eignet sich die Eurythmie ganz besonders dazu, um so etwas zum Ausdrucke zu bringen. Sie werden daher wiederum sehen, wie Johannes Thomasius naturalistisch-mimisch auftritt. Die anderen Gestalten sind Gestalten, mit denen der Mensch in der Geistwelt Bekanntschaft macht. Sie werden daher am besten von außen her gesprochen, von außen her deklamiert, und auf der Bühne in der stilisierten Eurythmie künstlerisch vor das Auge hingestellt.

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