{"corpus":"steiner","locus":"GA 277d/1923-01-07/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Gestatten Sie, dass ich unserer Eurythmie-Aufführung einige Worte voranschicke, nicht um die Eurythmie zu erklären - Künstlerisches muss durch sich selbst sprechen -, sondern weil diese Kunst aus bisher unbekannten Quellen schöpft. Sie beruht auf einer wirklichen, sichtbaren Sprache. Man kann nämlich, wenn man sich eines Goethe’schen Ausdruckes bedient, durch sinnlich-übersinnliches Schauen darauf kommen, wie die Sprache im Menschen und wie Gesang im Menschen zustande kommen. So kann man, wenn man die Sprachorgane, den Kehlkopf und seine Nachbarorgane, die [natürlich in gewissem Sinne auch Gesangsorgane sind, studiert,] finden, dass durch die besondere Anordnung dieser Organe zustande kommt - im gesungenen Ton, mit dem gesprochenen Laut - das Willensmäßige im Menschen und das Gedankenmäßige im Menschen; das Gedankenmäßige im Menschen durch die Kehlkopforganisation, das Willensmäßige aber durch den ganzen Menschen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1923-01-07","location":null,"word_count":129,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-01-07/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-01-07/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277d/1923-01-07/p005","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}