{"corpus":"steiner","locus":"GA 277d/1923-02-11/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Man kommt nämlich dazu, zu erkennen, dass ebenso wie ein bestimmter Ton, der da lautet, der Ausdruck ist für irgendetwas, was die Seele empfindet, aber dessen sie sich nicht mehr bewusst ist, dass ebenso eine Bewegung des menschlichen Organismus ausdrücken kann dasselbe, was zum Beispiel empfunden wird, wenn der Mensch sich gedrängt fühlt, irgendetwas durch den i- oder a-Laut auszudrücken. Oder wiederum, man kann finden gewisse Bewegungsformen, die der Empfindung, dem Gefühle bei dem Konsonantensprechen parallelgehen können. Auf diese Weise kann man ebenso bewusst, wie unbewusst von dem kleinen Kinde in der Nachahmung die artikulierte Sprache ausgebildet wird und wie der Gesang ausgebildet wird, so kann man das sichtbare Sprechen und sichtbare Singen ausbilden, wie das eben in der Eurythmie der Fall ist. Dann bedeutet - und zwar in demselben künstlerisch-menschlichen Sinne, wie das Tonlich-Lautliche im Gesange oder in der Sprache das innere Seelenleben bedeutet nicht in abstrakt intellektualistischer Weise, sondern in künstlerisch-menschlicher Weise —, bedeutet irgendeine Bewegung genau ebenso dasjenige, was erlebt wird im ;, im a und so weiter, wie der Ton oder der Laut das bedeutet, und man bekommt eine wirklich sichtbare Sprache oder einen wirklich sichtbaren Gesang.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Eurythmie-Aufführung","site_heading":null,"date":"1923-02-11","location":null,"word_count":191,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-02-11/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-02-11/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277d/1923-02-11/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 277/1923-02-11","ga":"277","lecture":"1923-02-11","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}