Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-06-09/p014 ·1923-06-09 · original (original)
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Aber man hat das Gefühl, mit der Eurythmie auch sonst zum Stil überzugehen. Diejenigen verehrten Zuschauer, die öfter hier unsere eurythmischen Vorstellungen gesehen haben, werden bemerkt haben, wie wir uns in der letzten Zeit bemühen, zu dem Bühnenbild, das durch die bewegten Impulse der Menschen oder Menschengruppen entsteht, hinzuzufügen die Beleuchtungswirkungen, die nicht naturalistisch auf das Einzelne zu beziehen sind. Sondern wie das Musikalische, das Melodiöse in der Aufeinanderfolge der Töne gesucht werden muss, so [muss] hier in der Eurythmie in der Aufeinanderfolge der Beleuchtungswirkungen dasjenige gesehen werden, was eigentlich angestrebt wird. Sodass das bewegte eurythmische Bild hineingestellt ist in dazugehörige Beleuchtungsfolgen, die nun selber wiederum eine Art Lichteurythmie sind. Und so wird versucht werden, die Eurythmie immer weiter und weiter auszugestalten.

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