Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-08/p011 ·1923-07-08 · original (original)
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Was wird aber dadurch erreicht? Nun, dadurch wird dies erreicht: Indem der Mensch sich - herunterkommend aus dem vorirdischen Dasein - hineinstellt in die irdische Welt, wird er dasjenige, was er als Erdenbürger ist, gerade durch die besondere Einrichtung seines Nerven-Sinnessystems, das hintendiert zu der Hauptes-, zu der Kopfesgestaltung. Die Kopfesgestaltung ist ja dasjenige, was sich hineinstellt, indem der Mensch, der Ausdruck des vorirdischen Lebens als Geist und Seele ist, indem der Mensch sich mit einem Leib umhüllt. Die Hauptesorganisation, die der Mensch zuerst formiert, wenn er hereintritt ins irdische Dasein, die ist eigentlich dazu da, damit dasjenige, was im Menschen strebt, äußerlich irdisch zu sein, sich hineinfügt in das Irdische. Der Kopf ruht in einer solchen Weise auf dem physischen Organismus, dass durch die besondere Einfügung aller Kräfte im Kopfe die Schwerkraft, die von der Erde auf den Menschen ausgeübt wird, in der richtigen Weise eingefügt wird in dasjenige im Menschen, was eigentlich nicht der Schwerkraft unterliegen will, sondern was Ausdruck sein will des Kosmos, dem nachgebildet ist das menschliche Haupt. Und man kann sagen: Die menschliche Hauptesbildung ist so, dass sie auf der einen Seite zeigt, wie sie herausgeboren ist aus dem Kosmos, in dem es keine Schwere gibt, aber [dass sie auch zeigt, wie sie] sich eingliedert in dasjenige, was den menschlichen Leib beherrscht von der Geburt bis zum Tode, in die wirksamen Kräfte der Schwere.

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Cite: GA 277d/1923-07-08/p011 · edition original